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Jeremy Rifkin on global issues and the future of our planet



"What we are seeing is a defining moment for the human race. ... We are seeing a cataclysmic shift in the climate of this planet
in real time right now.
And if our scientist are right, we may see within 30 - 40 years, maybe a century at the most, the potential demise of our species.

We need an economic vision, an economic game plan for the whole human race,
everyone on the same page,  that  may  give us the  precious time we need to move into a new post carbon world."









 

Nov 18, 2011
Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) - Special Report


Special Report for Managing the Risks of Extreme Events and Disasters to Advance Climate Change Adaptation (SREX) by 220 scientists

Climate Panel Charts, Press Conference: Extreme Weather in a Warming World
, NYT, Nov 18, 2011

5 takeaways from the IPCC report on extreme weather and climate change
, Grist, Nov 18, 2011

Climate Change Will Worsen
Changes in extreme weather will require governments to change how they cope with natural disasters
, ScA, Nov 18, 2011

Extreme weather will strike as climate change takes hold
Heavier rainfall, storms and droughts could wipe billions off economies and destroy lives
, Guardian, Nov 18, 2011

Extreme weather: We're gambling with lives at ever worsening odds
, Guardian, Nov 18, 2011

Weltklimarat IPCC prognostiziert neue Wetterextreme, Zeit, 18.11.11

Uno versagt bei Aufklärung über Klimawandel, Sp, 18.11.11

Mojib Latif: Temperaturen bis 50 Grad möglich, DR, 17.11.11

Uno-Report zum Extremwetter:   Menschheit muss mehr Hitzeschocks und Hochwasser verkraften, Sp, 16.11.2011


United Nations Framework Convention on Climate Change

2
8 November - 9 December 2011

            coverage:




Dossiers: GuardianDRadio, Spiegel, Tagesschau, Zeit




10.11.2011
Erderwärmung - Die wahre Krise

Der Kampf gegen die gefährliche Erderwärmung geht verloren, vermeiden könnte das nur noch ein Wunder – oder ein radikaler politischer Schwenk, der allerdings nicht in Sicht ist.











30.05.11
Treibhausgas-Ausstoß steigt schneller als je zuvor
-
Die Begrenzung der Erwärmung auf zwei Grad nur noch "eine nette Utopie".   
- Der globale CO2-Ausstoß stieg in 2010 um 1,6 Gigatonnen.
- Insgesamt betrug die CO2-Emission in 2010 weltweit 30,6 Gigatonnen.
- Anstieg um knapp fünf Prozent gegenüber dem bisherigen Rekordjahr 2008.
- Ein ähnlicher Anstieg in 2011 würde es praktisch unmöglich machen, den Klimawandel auf einem beherrschbaren Maß zu halten.
- IEA-Chefökonom Fatih Birol: "Ich bin äußerst besorgt. Das sind die schlimmsten Nachrichten zum Thema Klima."
- IPCC prognostiziert eine 50-prozentige Chance, dass die globale Durchschnittstemperatur bis zum Jahr 2100 um mehr als
  vier Grad
steige.
- Nicholas Stern: "Das Ergebnis wäre verheerend."


May 30, 2011
Global warming: Bleaker and bleaker





Seit Beginn der Industriellen Revolution vor rund 150 Jahren haben die Menschen so viel fossile Brennstoffe - Kohle, Öl, Erdgas - verfeuert und so viele Wälder abgeholzt, dass mehr als 500 Milliarden Tonnen CO2 freigesetzt wurden.





Atmospheric CO2               in 1744: 276.80 ppm
Atmospheric CO2 for March 2011: 392.40 ppm




Um die Erderwärmung auf 2 Grad zu begrenzen (ein Ziel mit verheerenden Folgen) dürfen
bis 2050
höchstens insgesamt noch rund 700 Milliarden Tonnen CO2 emittiert werden.




Die Gesamtsumme an Kohlenstoff, die die Menschheit noch produzieren darf,
um (hoffentlich) das Zwei-Grad-Maximum-Ziel zu halten, beträgt 1000 Gigatonnen.




Sept 10, 2011
Developed countries are 'carbon insolvent'









"The safe level of atmospheric carbon dioxide is not more than 350 ppm (parts per million) and it may be less.

Carbon dioxide is already 385 ppm and rising about 2 ppm per year."  

And paleoclimate data confirms that

"the oft stated goal to keep global warming less than
2 degrees Celsius is a recipe for global disaster, not salvation."


Dr. James E. Hansen, Director of NASA's Goddard Institute for Space Studies




 
"Viele Wissenschaftler sehen diese zwei Grad-Grenze als zu hoch an, weil die Folgen bei zwei Grad
globaler Erwärmung sehr massiv sein werden.

Zum Beispiel besteht eine erhebliche Gefahr, den grönländischen Eisschild zu destabilisieren, auch bei zwei Grad Erwärmung.
Deswegen steht in dem Copenhagen Accord, dass man prüfen muss, ob man dieses Ziel noch verschärfen muss,
möglicherweise auf 1,5 Grad."

Klimaforscher Stefan Rahmstorf vom Potsdaminstitut für Klimafolgenforschung (Nov 2010)





Seit Beginn des Industriezeitalters ist die Durchschnittstemperatur der unteren Erdatmosphäre um knapp 0,8 Grad Celsius gestiegen.

Schon bald könnte die steigende Temperatur sogenannte Kipppunkte erreichen, die das Klima schlagartig
in einen anderen Zustand bringen würden.

In den nächsten beiden Jahrzehnten müssen wir mit einer weiteren Temperaturzunahme um jeweils 0,2 Grad rechnen.
Selbst wenn wir die Treibhausgas-Emissionen ab sofort konstant hielten, wäre es immer noch ein Zehntel Grad pro Jahrzehnt.
(dr)





  "To have a two-in-three chance of reaching the target of remaining within the two degree limit we can only emit

750 billion tons of CO2 between now and 2050.

For a three-in-four chance, we can only emit 660 billion tons."


Prof. Hans Joachim Schellnhuber, the German government's climate protection adviser





"Wir können mittlerweile gut abschätzen, wie viel CO2 die Erdatmosphäre noch verträgt, bevor die Zwei-Grad-Leitplanke mit einer nicht akzeptablen Wahrscheinlichkeit durchbrochen wird.

Das sind bis 2050 insgesamt noch rund 700 Milliarden Tonnen CO2.

Diese Menge kann man in gerechter Weise den Ländern der Erde zuteilen und allen über einen weltweiten Emissionshandel verfügbar machen.

Der CO2-Preis wird dann marktwirtschaftlich geregelt - orientiert an der Knappheit der "Ressource Atmosphäre".
Das ist flexibler und mit höherer Akzeptanz in der Bevölkerung verbunden.
Zudem kann man sicher sein, dass die Weltgemeinschaft ihr CO2-Gesamtbudget nicht "zufällig" überzieht.


Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Prof. Hans Joachim Schellnhuber

Bei einer durchschnittlich gering gerechneten Weltbevölkerung von 7 Mrd. Menschen entspricht diese Größe bis 2050 einem
Gesamtkontingent von 100 Tonnen CO2 / Person.

Zum Vergleich: Der durchschnittliche CO2-Ausstoß pro Kopf in Deutschland beträgt rund 11,7 Tonnen jährlich.






"Von heute bis 2050 dürfen wir weltweit,

jede
r Mensch auf der Erde, noch 2,7 Tonnen CO2 pro Jahr emittieren.

Das ist sehr wenig im Vergleich zu dem, was wir heute in den Industrieländern emittieren - in Deutschland beispielsweise 10 Tonnen,
in den USA 20 Tonnen, in vielen Entwicklungsländern aber unter einer Tonne."


Dirk Messner, Leiter des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik

Zum Vergleich: Der durchschnittliche CO2-Ausstoß pro Kopf in Deutschland beträgt rund 11,7 Tonnen jährlich.







 

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                                          Aktuelle Bevölkerungszahl
am 31.10.11: 7.000.000.000 Menschen
Aktualisierung


Reinhard Haase, Hamburg
                                          tempreinhardhaase.de, May 2012